Montag, 26. November 2012

i can't see the good in goodbye

ein jahr.
er in afrika.
ich hier.
oktober 2013.

wie soll das funktionieren?

schreien, weinen, irgendwas zertrümmern, alles gleichzeitig.
ich hasse dich dafür.
und ich habe trotzdem keine wahl.

Sonntag, 25. November 2012

lost

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"ich warte hier.. sag jetzt aber bitte nicht wieder 'nein'."
"ach, natürlich nicht! - wir müssen uns mal treffen. zum üben."
"zum üben.. ja, du musst eh noch mit mir was trinken gehen."
"muss ich?"
"du hast es versprochen."
"stimmt.. ich hab nur so wenig zeit..."
"wieso? was machst du denn?"
"musik. lass uns spontan schauen? oder vorm kurs. ich hol dich von der arbeit ab."
"wir könnnen auf den weihnachtsmarkt."
"machen wir! - da kommt mein bus."

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"fahr mit dem anderen."
"ich kann nicht.."
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ein kuss auf die stirn. 
"bis dann."

herzchen.

Donnerstag, 22. November 2012

monsters

ich hatte gestern die erste stunde meines tanzkurses, 10h für den abiball im juni. ich musste mit einer freundin tanzen, weil mein partner diese und nächste woche keine zeit hat. ich kann nicht sagen, dass ich keinen spaß dabei hatte, aber das einzige, was ich im kopf hatte war die tatsache, wie intim tanzen sein kann und dann mein tanzpartner dummerweise so toll ist, dass ich ihn nicht mehr aus dem kopf kriege und ach... ich hab nahezu angst vor dem mittwoch in zwei wochen. ich kenne mich, ich weiß wie das ablaufen wird: hochroter kopf, zwei linke füße und dämliches kichern.
ich kann nicht mal sagen, woher das so plötzlich kommt. gestern war die trennung ein halbes jahr her und ich habe es bis heute eigentlich ganz gut auf die kette bekommen. es gibt immer noch abende, wo ich am liebsten einfach nur weinen würde, und genauso gut fällt es mir morgens ab und an schwer aufzustehen und den ganz normalen alltag zu führen. immer wieder schockieren mich plötzlich erzählte neuigkeiten über ihn und ich will auch immer das neuste wissen, nur um damit irgendwie doch nicht klarzukommen.
aber eigentlich geht es mir gut, nahezu hervorragend.
bis, nun ja...
mein bester freund nennt ihn loverboy.
ich nenne ihn undurchschaubar.

&  wohin führt mein weg mich später noch?
zum nachmittagsunterricht. anderthalb stunden 'loverboy'.
anderthalb stunden für nichts, aber sowas sehe ich ja nicht früh genug an...

mittlerweile haben uns auch tagsüber minusgrade erreicht; der winter kommt.
sollte ich erwähnen, dass dies der erste winter alleine ist? seit drei jahren kenne ich das gefühl vom alleinesein wenn alle frieren nicht mehr. da war ja immer irgendwer da. dieses jahr nicht, und das tut weh, mehr noch als der ganze restliche verlust, der mir ab und an nachhängt wie ein dunkler schatten.
ich bin zwiegespalten zwischen alter liebe und neuen gefühlen.
aber egal wie ich mich entscheide, alleine bleibe ich trotzdem.
also warum nicht dem neuen eine chance geben?

herzchen.

"yes, there are monsters, and it's okay to be afraid of them. but it's not okay to let them win.
and it's not okay to be one."
- criminal minds -